Spielberichte Herren 1 Saison 2011/2012
| 12.02.12 | HSC - SG Bretzenheim 3 | 41:26 | 18:12 |
DEN FRUST VON DER SEELE GEBALLERT!
Die Mannen
von Dirk Wendler begannen konzentriert gegen die Mainzer Vorstädter und
spielten schnell eine 10:5 Führung heraus. Durch eigene Zeitstrafen und
Umstellungen in der gegnerischen Deckungsarbeit schlich sich jedoch immer mehr
Verunsicherung in das Aufbauspiel des HSC ein. Gleichzeitig ließen die
Rotweinstädter sich bei der Abwehrarbeit vom Gegner einschläfern. Was da an
Angriffsbemühungen aufs Tor kam war nicht viel. Zu allem Überfluss taten die
Hausherren alles dafür, um sich diesem Niveau anzupassen. So war beim 18:18 der
Ausgleich her gestellt. Ein Treffer von Johannes Döhn zum 19:18 rettete die
Pausenführung.
Die
Halbzeitansprache vom Trainer zeigte dann jedoch Wirkung. Ingelheim schraubte
das Ergebnis Tor um Tor in die Höhe und ließ nur noch 8 Gegentreffer im zweiten
Spielabschnitt zu. Die Abwehr arbeitete nun konsequent gegen den Ball, so dass
die ungestüm agierenden Gäste kaum noch Torgefahr ausstrahlten. Natürlich
schlichen sich bei fortgeschrittener Spielzeit die ein oder anderen
Leichtsinnigkeiten ein, was die besagten Gegentreffer ermöglichte.
Wieso,Weshalb, Warum - eigentlich war man beim 10:5 doch schon fast weg
gewesen - die
erste Halbzeit so viel Potential zur Leistungssteigerung geboten hat, konnte
bisher noch niemand so wirklich analysieren. Trotz diverser Zeitstrafen sollte
es eigentlich möglich sein, ein geordnetes Angriffsspiel aufzubauen. Beide
Torhüter (die Stammbesetzung) leistungsmäßig Totalausfälle, sowie dann im Kopf
der Feldspieler der fehlende letzte Wille, das Tor zu erzielen, bzw. die
gegnerische Aktion zu verhindern, wird wohl der Hauptgrund für den Verlauf der 1. Halbzeit gewesen sein. So wurden dem Gast viele Treffer geschenkt. Natürlich sind 26 Tore gegen diese Mannschaft zu
viel, unabhängig der erzielten Eigenen. Positiv zu bewerten ist, wie schnell sich die Wendler-Truppe wieder fangen konnte. Ergo kann die Fehlleistung der ersten Hälfte nur auf die Falscheinstellung
im Kopf zurückgeführt werden. Mit neuer Motivation wurde dann schnell deutlich, wer diese Partie gewinnen würde. Gerade weil das Ergebnis sich am Ende so deutlich darstellt, wird über das Entstehen
solcher "1. Halbzeits-Motivationslöcher" zu reden sein.
Für
Ingelheim: Wientjes, M. Wolf; Hofmann (2), Hansen (6/3), Sommer (9), Döhn (7),
Matczak (8), Hermann (2), Werner (2), Fortenbacher (3), E. Wolf (2), Keil
| 05.02.12 | HSC - SSV Meisenheim | 24:29 | 16:12 |
Ausfälle kosten zu viel Kraft!
Erstmals in diesem Jahr konnte der HSC
wieder mit den Stammtorhütern Wientjes/Wolf in die
Partie gehen. Mit Timmy Poe, Florian Rehm, Franco Pallara und Markus Sommer
musste der HSC jedoch den Ausfall der gesamten Linksaußen Fraktion und 50% des
Rückraums verkraften.
Dennoch
erarbeitete sich der HSC in Spielabschnitt 1 leichte Vorteile. Nils Hansen und
David Matczak kamen mit schöner Regelmäßigkeit unbedrängt zum Abschluss und
hatten so maßgeblichen Anteil an der Ergebnisgestaltung in dieser Phase. Über
4:2, 5:3 und 7:5 behaupteten die Rotweinstädter einen dünnen Vorsprung.
Durch
individuelle Unzulänglichkeiten konnten die Gäste das Ergebnis beim 9:9 wieder
ausgleichen. Von nun an agierten beide Temas auf Augenhöhe, ohne dass sich
klare Vorteile für eine Seite ergaben. Per- zumindest diskussionswürdigen-
Strafwurf erhöhten die Gäste mit der Pausensirene noch auf 13:14.
In
Spielabschnitt 2 hatte der HSC beim 15:14 wieder ein leichtes Übergewicht im
Spielgeschehen. Meisenheims Angriffsbemühungen scheiterten an einer
einigermaßen soliden Abwehr bzw. am Torhüter. Dennoch war ein deutlicheres
Absetzen zunächst nicht möglich. In der Folgezeit gelang es den Gästen jedoch, sich auf 16:24 abzusetzen. Das erwähnte Übergewicht des HSC war wie weggeblasen. Voreilig abgeschlossene
Angriffsaktionen, Fehlpässe usw. nutzten die Glanstädter um die Entscheidung herbeizuführen. Davon sollte die Wendlertruppe sich nicht mehr erholen. Trotz offensiver Deckung sollte die Wende nicht
mehr gelingen. Es fehlte einfach die Kraft zur Aufholjagd. So blieb dem HSC nichts weiter als ein wenig Ergebniskosmetik. Der Endstand der Partie lautet 24:29.
Der Ausfall
der wichtigen Spieler Poe, Rehm, Pallara, Sommer war nicht zu kompensieren. So
fehlten die wesentlichen Wechselmöglichkeiten auf den entscheidenden Positionen. So mussten Nils Hansen, Johannes Döhn und David Matczak fast 60 Minuten durchspielen. Kein Wunder, dass am Ende die
Kraft fehlt.
Fazit: Der zum Jahreswechsel exponentiell angestiegene "Verschleiß" bzw. "Ausfall" an Spielermaterial (egal aus welchem Grund), im Training, wie zu Spieltagen, versaut uns momentan die bisherige Leistung aus der Hinrunde!
Für
Ingelheim: Wientjes, M.Wolf; Schott, Hansen (5), Döhn (3/2), Matczak (10),
Werner (1), Herrmann (3/2), E.Wolf (2), Fortenbacher, Reitz
| 28.01.12 | SG Saulheim 3 - HSC | 32:31 | 16:10 |
Knappe Niederlage gegen Saulheim!
Die Ausfallliste wird länger! Ohne Michael Wientjes, Alex
Herrmann, Timmy Poe, Marco Wolf und Franco Pallara gingen die Rotweinstädter in
diese Partie. Ruben Fortenbacher war angeschlagen. Trainer Wendler beschaffte
sich bei Ingelheims Nachwuchs entsprechenden Ersatz. So konnte sich Nils
Neuhaus über seinen zweiten Einsatz bei den Herren freuen. Für Christoph Schott
war es sein Verbandsligadebüt.
Die Partie begann ohne gegeneitiges Abtasten. Saulheim legte vor, Ingelheim
setzte im Gegenzug nach. Wie im Spiel zuvor, leistete Ingelheim in der
Anfangsphase eine ordentliche Deckungsarbeit und zwang die Gastgeber so zu
Fehlern. Die eigene Fehlerquote im Angriff verhinderte hier einen anderen
Spielverlauf. So kam Saulheim immer wieder per Strafwurf und Tempogegenstoss
zum Torerfolg. Ingelheim erspielte sich seine Einwurfmöglichkeiten und blieb
über 4:3, 11:8 und 13:9 gerade so in Schlagweite. Durch die bereits erwähnte
Abwehrleistung gelangen den Rotweinstädtern nun diverse Ballgewinne, welche per
Gegenzug in Zählbares umgemünzt wurden. So stellte die Wendlertruppe beim 13:13
den erneuten Ausgleich her und drehte die Partie gar in den letzten
Spielminuten der ersten Halbzeit zum 15:17.
Den Spielabschnitt zwei verschliefen die Gäste leider ein wenig. Fehler im
Angriff -> Gegenstoss -> Tor! Beim 18:18 war die Partie wieder
ausgeglichen und Saulheim übernahm wieder das Zepter. Über 20:19 setzten sich
die Saulheimer bis auf 26:22 ab, begünstigt durch Ingelheimer Fehler im Angriff.
Doch die Gäste gaben zu keinem Zeitpunkt auf, und waren beim 31:30 dem
Ausgleich wieder nahe. In den letzten Sekunden der Partie stellte Trainer
Wendler auf eine offensive Deckung um. Das 32:30 kurz vor Schluß konnte jedoch
nicht verhindert werden. Markus Sommer gelang von der Mittellinie noch der
Anschluss zum 32:31.
Saulheim gewinnt diese Partie etwas glücklich. Passend zum Titel dieses
Berichts, hätten wir vorne phasenweise das Tempo ein wenig aus der Partie
genommen, anstatt pausenlos Hals über Kopf nach vorne zu stürzen, hätten wir
weniger Fehlpässe gespielt, wäre Saulheim weniger Konter gelaufen... usw. usw.
Trainer Wendler attestierte David Matczak eine gute Leistung in Angriff und
Abwehr. Nils Hansen zeigte einmal mehr, dass er sich zu einer tragenden Säule
im Ingelheimer Angriffsspiel entwickelt hat. Debütant Christoph Schott konnte
in seiner ersten Partie gleich 3 Treffer dem Ergebnis beisteuern und war so ein
guter Ersatz für den verletzten Timmy Poe. Nächste Woche ist der SSV Meisenheim
zu Gast in Ingelheim. Wenn die Ausfälle sich bis dahin etwas reduzieren, haben
die Mannen von Trainer Wendler gute Chancen, die Punkte in Ingelheim zu
behalten.
Für Ingelheim: Neuhaus, Schott (3), Rehm (4), Hansen (5), Hofmann, Döhn (2),
Sommer (5/1), Matczak (8), Werner (2), E.Wolf (2)
| 22.01.12 | HSC - HC Gonsenheim 2 | 27:33 | 16:8 |
HSC
STOLPERT ÜBER DEN AUFSTEIGER!
Die Bedingungen für das erste Heimspiel im Jahr 2012 waren in der
Gesamtbetrachtung gar nicht so übel. "Nur" das Torhüterduo
Wientjes/Wolf (Gebrochener Fuß/gebrochener Finger) wurde (vielleicht zu sehr)
vermisst. Ansonsten konnte Trainer Wendler bei seinem Heimspieldebüt aus dem
Vollen schöpfen.
Die Partie begann mit deutlichen Vorteilen für die Gastgeber. Ein kompakter 6-0
Verbund zwang die Landeshauptstädter zu Fehlern im Angriffsspiel, welche der
HSC nutzte um mit 3:0 vorzulegen. Nach diesem Prinzip entwickelte sich der
erste Spielabschnitt weiter, wobei sich nun auch beim HSC die ersten Fehler im
Angriffsspiel einschlichen. Frühzeitige Abschlüsse sowie technische
Unzulänglichkeiten beim "Ball fangen" spielte den Gästeambitionen in
die Hände. So entwickelte sich der Spielstand über 3:2 und 6:3 ehe der Gast
beim 8:8 ausgleichen konnte. Markus Sommer und Johannes Döhn trugen sich in
dieser Zeit in erhöhtem Maße in die Torschützenliste ein.
Leider nahm die Fehlerquote im Ingelheimer Angriffsspiel weiterhin zu, während
die Abwehrleistung schwächer wurde. So übernahmen die Gäste beim 8:9 die
Führung und sollten sie, soviel sei vorab gesagt, auch nicht mehr hergeben. Der
Halbzeitstand lautete 13:17.
In Spielabschnitt 2 war es wieder der HSC, dem die ersten Minuten gehörten. Die
Rotweinstädter sollten bis auf 18:20 verkürzen. Franco Pallara war es, der mit,
teilweise, spektakulären Ballgewinnen, sowie diversen Treffern wesentlichen
Anteil an der Ingelheimer Aufholjagd hatte. Näher als 18:20 sollte der HSC
jedoch nicht mehr an den Ausgleich heran kommen. Die Mainzer
Rheinhessenligareserve, gespickt mit einigen Oberligavetranen, nahm das Tempo
aus der Partie und erzielte immer zur richtigen Zeit den benötigten Treffer.
Mit jedem kassierten Gegentreffer versuchten die Heimakteure den Druck auf die
Gäste zu erhöhen; scheiterten dabei offensichtlich an der eigenen Courage, was
durch "festrennen in der Abwehr" und überhasteten Abschlüssen aus dem
Rückraum incl. scheitern am gegnerischem Mittelblock zum Ausdruck kam.
Gonsenheim konnte dies für sich nutzen und bestrafte jeden Fehler mit einem
lupenreinen Konter, wovon der HSC sich nicht mehr erholen sollte.
Gonsenheim gewinnt die Partie daher verdient. Der Endstand der Partie lautet 27:33.
Trainer Wendler sah anfangs eine starke Abwehrleistung seiner Schützlinge, die
dem Gegner keine erfolgreiche Aktion erlaubte, sondern zu Fehlern zwang.
A-Jugend-Torhüter Nils Neuhaus konnte so bei seiner Aktivenpremiere sich über
ein ordentliches Debüt in der 1. Mannschaft freuen. Des Weiteren stellte
Trainer Wendler umgehend nach der Partie fest, das dass verletzungsbedingte
Fehlen von Wientjes/Wolf nicht als Entschuldigung für diese vermeidbare
Niederlage akzeptiert wird. Die meisten Gegentreffer waren die Konsequenz aus
Fehlern im aufgebauten Angriff.
Für Ingelheim: Holtermann, Neuhaus; Poe (2), Rehm (1), Pallara (6/1), Döhn (3),
Sommer (6/1), Matczak (4) , Hansen, Herrmann (2), Werner (2) , E.Wolf,
Fortenbacher (1)
| 15.01.12 | TuS Wörrstadt - HSC | 20:29 | 16:6 |
HSC schaukelt die Partie nach Hause!
Neutrainer Dirk Wendler hätte sich einen ruhigeren Start bei seinem Debüt auf der Trainerbank der 1.Herren gewünscht.
Neben Nils Hansen meldete sich auch das Ingelheimer Torhüterduo Wientjes/Wolf
kurzerhand ab. Thomas
Holtermann kam so zu seinem Verbandsligadebüt.
Anfangs knirschte es noch ordentlich im Getriebe des HSC. Zwar hielt der HSC die TUS stets auf Distanz, leistete sich im Angriff jedoch zu viele Fehler. So
blieb die Partie im ersten Spielabschnitt stets eng umkämpft. Die anfängliche Führung war beim 3:3 bereits wieder egalisiert. Anschließend hielten die Rotweinstädter die TUS stets auf Distanz. Gegen
Ende der 1. Halbzeit konnte der HSC die Führung dann erstmals deutlicher gestalten und erhöhte auf 9:12, was auch den Halbzeitstand markierte.
In Spielabschnitt 2 ließen die Rotweinstädter dann nichts mehr anbrennen und schaukelten die Partie mit 20:29 nach Hause. Da der HSC schon früh als Sieger
feststand, nutzte Neutrainer Dirk Wendler die verbliebene Restspielzeit, um den ein oder anderen Versuchsballon zu starten.
Fazit:Ingelheim gewinnt die Partie verdient.
Für Ingelheim: Holtermann; Poe, Pallara (9/4),Sommer (4/3), Döhn (2), Matczak (5), Keil, Herrmann (2),Werner (2), E.Wolf (3),
Fortenbacher (2)
| 11.12.2011 | HSC - TV Nieder-Olm 2 | 18:30 | 14:6 |
GUT ANGEFANGEN, STARK NACHGELASSEN!
Die Vorzeichen für dieses Spiel waren klar: Überwintern auf dem 3. oder 2. Platz der Verbandsliga Rheinhessen. Am Ende wurde es Platz 3.
Der HSC ging ohne Marco Wolf in die Partie, wurde aber vom aus der Konserve gezauberten Joachim Zajonz gut vertreten.
Die Anfangsphase war auf beiden Seiten von individuellen Fehlern und der noch fehlenden letzten Konsequenz geprägt. Beiden Teams war der Respekt des Gegenübers anzumerken.
Die Rotweinstädter gingen zunächst in Führung und bestimmten die Anfangsphase der Partie. Aus einer soliden Deckungsarbeit heraus erarbeiteten sich die Rotweinstädter in der Abwehr Ballgewinn auf
Ballgewinn. Trotz derzeitiger Führung machte sich hier schon die Schwierigkeit des Torewerfens bemerkbar, als mit zunehmender Häufigkeit beste Einwurfgelegenheiten nicht genutzt werden konnten. So
wurde es nichts mit einem deutlicherem Absetzen.
Gegen Mitte der ersten Halbzeit stellte der TV den Ausgleich her und konnte wenig später auch die Führung übernehmen, in dem die Gäste einfach nur die Unzulänglichkeiten der Rotweinstädter
bestraften. Der HSC konnte zunächst jeweils Ausgleichen, jedoch ohne dabei die Fehlerquote im Angriff abzustellen.
So bauten die Gäste die Führung Tor um Tor bis zur Halbzeit weiter aus.
In Spielabschnitt 2 startete der HSC seine Aufholjagd. Die Gäste sollten die ersten 5 Angriffe ohne Torerfolg bleiben. Die Gastgeber blöderweise auch. So wurde es níx mit der Aufholjagd. Die Endphase
hatten die Gastgeber mehr mit sich selbst zu kämpfen als mit dem Gast aus Nieder-Olm, der als verdienter Sieger die Punkte aus der Rotweinstadt entführt.
Trainer Zacharias sah diesmal Michael Wientjes als besten HSC-Akteur auf dem Feld. Des Weiteren attestierte er Florian Rehm und Markus Sommer eine starke kämpferische Leistung.
So verabschiedet sich der HSC als Tabellendritter der Verbandsliga in die Weihnachtspause, was trotz der jüngsten beiden Niederlagen die beste Bilanz seit Jahren darstellt. Die 1. Mannschaft des HSC
Ingelheim bedankt sich an dieser Stelle bei allen Anhängern, Sponsoren und Zuschauern für die bisherige tolle Unterstützung und wünscht auf diesem Wege ein besinnliches Weihnachtsfest, sowie ein
guten Start in das Jahr 2012.
Unser "guter Vorsatz für 2012" wird ersetzt durch das Versprechen, die Rückrunde noch erfolgreicher zu spielen, als die Hinrunde.
Für Ingelheim: Wientjes, Zajonz; Poe, Rehm, Pallara (4/1), Hansen (3/1), Döhn (3), Sommer (6/1), Matczak, Keil, Hermann, Werner (1), E. Wolf (1), Fortenbacher
| 04.12.2011 | SG Bretzenheim 3 - HSC | 28:35 | 14:4 |
Nicht glänzend, aber trotzdem erfolgreich
Das Auswärtsspiel in Bretzenheim wurde zur erwarteten Pflichtaufgabe, die einigermaßen zufriedenstellend erledigt wurde. Johannes verletzte sich in der Vorwoche so stark, dass er nicht eingesetzt werden konnte und Franco laboriert immer noch an seiner Wurfarmverletzung, die ihm ein Osthofener beim Gegenstoß zugefügt hatte. Flo befand sich im Ausland, so dass wir nicht in Bestbesetzung antreten konnten. Das darf jedoch keine Entschuldigung dafür sein, dass den Gastgebern das Torewerfen ein ums andere Mal zu einfach gemacht wurde. Die jungen Bretzenheimer wehrten sich mit ihren Möglichkeiten, ohne uns jedoch wirklich gefährlich werden zu können. Markus Sommer (13/6) machte ein Riesenspiel und war von den Mainzer Vorstädtern nicht zu halten. Unterstützt von David auf rechts und Franco auf links und einem sehr gut aufgelegten Ruben am Kreis, gelang am Ende der erwartete Sieg, ohne jedoch ein wirkliches Highlight abgeliefert zu haben. Dafür sind 28 Gegentore gegen diesen Gegner einfach zu viel. Natürlich kam für uns noch erschwerend hinzu, dass unsere drei Jugendspieler bereits Mittags ein schweres Spiel in der A-Jugend zu absolvieren hatten und nicht wirklich frisch wirkten.
Gegen Nieder-Olm am kommenden Sonntag (SMG, 18.00 Uhr), müssen wir uns definitiv in der Abwehr steigern und auch unsere Torleute müssen einen besseren Tag erwischen, als das gegen Bretzenheim der Fall war. Zwar konnten wir das letzte Punktspiel gegen sie gewinnen, aber wenn wir das wiederholen wollen, muss alles passen. Nieder-Olm kommt als haushoher Favorit nach Ingelheim und darf sich als Aufstiegskandidat Nummer 1 keinen weiteren Ausrutscher wie gegen Meisenheim erlauben. Der Druck liegt also bei den Gästen.
Tore Ingelheim: Herrmann (3), Sommer (13/6), E. Wolf (1), Pallara (3), Fortenbacher (4), Hofmann (1), Poe (1), Hansen (1), D. Matczak (5), Keil (1), Werner (1).
| 26.11.2011 | HSC - SF Budenheim 2 | 24:42 | 12:4 |
Eine gut besuchte Halle, an einem ungewohnten Heimspieltag. Eigentlich war an diesem Samstagabend alles hergerichtet für ein spannendes Derby gegen den Tabellenführer aus Budenheim. Als Tabellenzweiter rechneten wir uns natürlich zumindest eine Außenseiterchance gegen den letztjährigen Rheinhessenligisten aus, der nicht wegen schlechter Leistungen letzte Saison in die Verbandsliga abgestiegen ist, sondern weil die Budenheimer Erste aus der Oberliga runter kam.
Trotzdem hätte es diese Klatsche nicht geben müssen, aber als die aus der Budenheimer Ersten ausgeliehenen Manuel Cappel und Christopher Roll die SMG Halle betraten, war zumindest eine leise Vorahnung von dem da, was anschließend kommen sollte. Der Tabellenführer wollte auf Nummer sicher gehen, denn eine Niederlage gegen uns hätte seinen Aufstiegsambitionen einen herben Dämpfer versetzt.
Wir begannen mit einer doppelten Manndeckung gegen Cappel und Roll und konnten über 1:0, 2:1, 4:2 bis zum 5:4 jeweils in Führung gehen. Dann hatten sich die Gäste von der Überraschung erholt und sich besser auf die offensive Deckung eingestellt. Vor allen Dingen im 1:1 Verhalten konnten wir nicht gegen halten und Budenheim kam über 6:11 und 9:20 zu einer komfortablen 12:24 Halbzeitführung. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt bereits gelaufen und für uns konnte es nur noch um Schadenbegrenzung gehen, was in der zweiten Halbzeit nur bedingt gelang.
Im Angriff wurden ab der 15.Spielminute unerklärlich viele einfache Fehler begangen. Pässe kamen nicht an, freie Torgelegenheiten wurden nicht genutzt und aus Verzweiflung wurde dann auch noch viel zu früh abgeschlossen. Alle Fehler wurden von den Budenheimern gnadenlos mit Gegenstößen bestraft, so dass wir uns selbst sehr früh in eine fast aussichtslose Position brachten. Die Vorgaben vor Spielbeginn, lange Angriffe zu spielen und nach fest einstudierten Abläufen den Abschluss zu suchen, wurden nicht eingehalten.
Erst als die Gäste in den letzten 10 Minuten die eigentliche Verbandsligamannschaft aufs Feld schickten, konnten wir das Spiel ausgeglichen gestalten. Aber da war es für eine Ergebniskorrektur bereits zu spät.
Kein Vorwurf an das Team. Gegen diesen Gegner hatten wir an diesem Abend nicht den Hauch einer Chance und müssen neidlos anerkennen, dass er schlicht und ergreifend auf allen Positionen besser war als wir.
Das ein Großteil der Mannschaft sich anschließend noch im „Tresor“ traf, um ein paar 2 Liter Stiefel zu vernichten und dabei die Niederlage verdaute, spricht für die Moral der Truppe. Dieses Spiel ging verloren, aber wenn die Budenheimer in der Rückrunde den Mut aufbringen, gegen uns ohne Verstärkung aus der Ersten anzutreten, werden wir sehen wie es ausgeht.
Torschützen HSC: Pallara (6/2), Döhn (4/1), Herrmann (3), Rehm (3), Sommer (3/2), Hansen (2), Matczak, D. (2), Poe (1)
| 12.11.2011 | HSV Sobernheim - HSC | 27:28 | 12:2 |
Erfahrung und die besseren Nerven sichern den Sieg!
Der sechste Sieg im siebten Spiel. 12:2 Punkte und damit punktgleich mit dem Tabellenführer. Eine bislang nicht schlechte Bilanz, die uns in 2 Wochen ein absolutes Spitzenspiel zuhause gegen den Ligaprimus Budenheim II sichert.
Ein ganz großes Dankeschön vorab all Denjenigen, die am Samstagabend die Mannschaft in Sobernheim so wahnsinnig super unterstützt haben. Rote Karten des Trainers oder Emotionen der Spieler - das gehört zum Handball dazu. Die Mannschaft reißt sich den Hintern für den Verein auf und muss Woche für Woche die Knochen hinhalten. Solche Spieler braucht der Verein.
Thorsten Zacharias
Spielbericht der AZ vom 15.11.2011:
Die absolut ausgeglichene Partie hätte am Ende eigentlich keinen Verlierer verdient gehabt. Doch den Sobernheimern fehlten wohl die Nerven und die Erfahrung, um sich wenigstens einen Punkt zu sichern. Eine Einzelaktion des abgezockten HSC-Halblinken Franco Pallara brachte die Gäste beim 28:26 erstmals seit dem 17:15 wieder mit zwei Toren in Führung. Dem HSV blieben noch mehr als drei Minuten, in denen die Ingelheimer kein Tor mehr warfen. Mehr als der Anschlusstreffer gelang aber nicht, auch weil HSC-Keeper Michael Wientjes 90 Sekunden vor dem Ende einen Siebenmeter parierte. Danach vergaben die Gäste noch zwei freie Würfe von sechs Metern, hatten aber das Glück, jeweils den Abpraller zu sichern, sodass sie die letzten Sekunden herunterspielen konnten.
Die Rotweinstädter kompensierten den Ausfall von fünf Spielern problemlos und entwickelten nach ihrem pomadigen Auftritt der Vorwoche diesmal den nötigen Einsatzwillen. „Das war ein ganz anderes Auftreten, als gegen Osthofen“, kommentierte HSC-Trainer Thorsten Zacharias.
Da Sobernheim mit Jonas Becker nur einen gefährlichen Rückraumschützen vorweisen kann, verlegten sich die Ingelheimer auf eine 6:0-Deckung, die am Kreis keine Räume offen ließ. So musste sich der HSV seine Tore hart erarbeiten, was ihn wohl die am Ende fehlenden Körner kostete. In der ausgeglichenen ersten Halbzeit hatten anfangs immer die Gastgeber vorgelegt, beim 6:4 das einzige Mal mit zwei Toren. Dann ging Ingelheim mit 10:8 in Führung, was der HSV schnell wieder egalisierte. In Überzahl machte Ingelheim dann aber die drei letzten Toren der ersten Halbzeit und nahm eine 14:12-Pausenführung mit in die Kabine. Die glich der HSV beim 17:17 wieder aus. Danach ging es im stetigen Wechsel hin und her, wobei der HSV nur zweimal - beim 23:22 und 24:23 - die Führung übernahm. „Das war ein richtig gutes und faires Spiel, auch wenn es technisch nicht hochklassig war“, resümierte Zacharias, der nach dem sechsten Sieg im siebten Saisonspiel noch keine Gedanken an den Titelkampf verschwendet.
Tore Ingelheim: Döhn (4/1), E. Wolf (2), Pallara (9/4), Poe (2), Hansen (4), D. Matczak (3), Werner (2), Schoewer (1), Schott (1).
| 06.11.2011 | HSC - TG Osthofen 2 | 30:26 | 10:2 |
MIT DER BRECHSTANGE ZUM ERFOLG!
Wenn der Tabellenvorletzte nach Ingelheim kommt, ist das auf dem Papier eine klare Sache.
Der Underdog aus dem Wonnegau, der zuvor in Nieder-Olm 33:12 abgefertigt wurde, wird keine große Gegenwehr leisten.
GLASKLAR: Die Rotweinstädter hatten die Partie bereits abgehakt, bevor sie überhaupt begonnen hatte.
Dummerweise setzte sich der HSC auch gleich standesgemäß über 2:1 auf 6:1 ab. In der Tat sah das, was die Zachariastruppe bis dahin ablieferte, gar nicht so übel aus. Im Gegenteil, der HSC war die
klar bessere Mannschaft. Leider war dieser Umstand auch den HSC-Spielern nicht entgangen.
Aus der anfänglichen Souveränität wurde Überschwang, aus dem Überschwang Arroganz. In Fakten ausgedrückt: ungenaue Pässe, unvorbereitete Abschlüsse bzw. der ständige Versuch, "schöne" Tore (Dreher,
Aufsetzer) zu werfen.
Trotz allen Unzulänglichkeiten ab der 15.Minute, hielt der HSC die Gäste stets auf Distanz und erkämpfte sich eine 16:13 Pausenführung.
In Spielabschnitt 2 gelang das bisher einmalige Kunststück, dass die Spieler von Trainer Zacharias, begünstigt durch die bisherige Leistung, sich quasi selbst den Schneid abkauften. Aus einem
erspielten 22:16 wurde erst ein 23:20 und dann ein 25:23.
Das die Partie hier nicht kippte, dafür darf sich die gesamte Mannschaft bei ihrem Schlussmann, Marco Wolf bedanken, der in dieser Phase reihenweise 100prozentige Tormöglichkeiten der Gäste
entschärfte und die gegnerischen Angreifer verzweifeln ließ.
Franco Pallara, der heute auch nicht seinen besten Tag erwischt hatte, wurde vier Minuten vor Spielende, bei einem Gegenstoß, von
hinten am Wurfarm umgerissen. Der Gegenspieler sah folgerichtig die rote Karte. Das diese Farbe auch unserem Trainer gezeigt wurde, weil er dem Gästetrainer deutlich seine Meinung über ein solches
„Abwehrverhalten“ mitteilte, wurde akzeptiert. Der Mannschaft freut sich über eine Kiste. Jochen Heinz übernahm für die letzten Minuten seine Rolle auf der Bank.
Erst in den letzten Spielminuten konnten die Rotweinstädter sich entscheidend absetzen.
Der Endstand der Partie lautete 30:26.
Trainer Zacharias war mit der Leistung seiner Schützlinge ausdrücklich NICHT zufrieden! Im Gegenteil, der Trainer ist in hohem Maße unzufrieden mit der abgelieferten Leistung. In dieser Konsequenz
gilt hier ausdrückliches Lobverbot (außer für Marco).
Natürlich müssen auch solche Spiele erstmal gewonnen werden, aber wir haben es versäumt uns noch mehr Selbstbewusstsein für die anstehenden Spiele zu holen.
Übrigens sollte sich jeder Spieler den Spruch „jedes gute Pferd springt nur so hoch es muss“ unbedingt verkneifen. Auf den steht
unser Trainer so gar nicht.
Für Ingelheim: Wientjes, Wolf; Poe (4), Pallara (7/4), Döhn (5), Sommer (2/1), Matczak (4), Keil, Hansen (4), Herrmann (1), Werner, E.Wolf (2), Fortenbacher (1), Hofmann (1)
| 23.10.2011 | HSC - HSG Rhein-Nahe 2 | 30:26 | 8:2 |
Fünf Spieler aus der A-Jgd.Bundesliga im Aufgebot des Gegners – Derby gewinnt trotzdem Ingelheim
Die Gäste reisten mit einem breiten Kader in die Rotweinstadt, so dass gar zwei mitgereiste Spieler das Spiel von der Tribüne aus verfolgen durften. Auf Seiten der Gastgeber war David Matczak
immer noch angeschlagen und wurde daher nur sporadisch eingesetzt, was es für den HSC nicht unbedingt einfacher machte.
Ingelheim erwischte einen guten Start und setzte sich gleich mit 3:0 ab, ehe die Gäste per 7m den Anschluss markieren konnten. Der HSC baute die Führung im Verlauf der 1. Halbzeit weiter aus. Aus dem
gebunden Spiel heraus strahlten die Gäste nur selten Torgefahr aus. Bingens Laufspielzüge wurden durch eine kompakte Deckungsarbeit unterbunden.
Zu Beginn des 2. Spielabschnitts starteten die Gäste dann die Aufholjagd. Tempoverschleppung und der klägliche Versuch des Einschläferns sollte das Ergebnis zu Gunsten der Gäste korrigieren. In der
Tat! Die Rotweinstädter machten es sich in den ersten Minuten des zweiten Spielabschnitts etwas schwer mit dem Torewerfen, was die Gäste prompt bestraften und auf 3 Tore
verkürzten. Was fehlte, war ein Weckruf um die Mannen von Thorsten Zacharias aus der Pause zu holen. Nichts leichter als das! Franco Pallara aus 10m mit Gewalt in Kombination mit einer
motivierenden Ansprache aus dem eigenen 6m Raum und der HSC war wieder da. Die Abwehr stand nun wieder stabil und im Angriff nutzten die Ingelheimer ihre Chancen. Ingelheim ließ die Gäste vom
Rhein-Nahe-Eck nun nicht mehr ins Spiel kommen. Binger Tore wurden stets im Gegenzug beantwortet, so dass der Abstand bis in die Schlussphase immer um ca. 6 - 7 herum Tore schwankte. Erst in den
Schlussminuten gelang es den Gästen, dass Ergebnis ein klein wenig anschaulicher zu gestalten. Doch mehr als das Verkürzen auf 30:26 sollte Ihnen nicht mehr gelingen.
Trainer Zacharias sah zum wiederholten Male eine starke kämpferische Leistung seiner Schützlinge. Die Abwehr stand sehr kompakt und arbeitete über weite Strecken konsequent gegen den Ball. Des
Weiteren konnte Trainer Zacharias feststellen, dass die getroffen Absprachen im Abwehrverhalten überwiegend eingehalten wurden. Hierbei wussten Johannes Döhn und Sven Keil jeweils mit ihrer Übersicht
zu gefallen. In der Offensive war es mal wieder Franco Pallara, der den Vogel abschoss und mit 12 Treffern erfolgreichster Schütze war, gefolgt von Nils Hansen, der 6 Treffer dem Ergebnis beisteuern
konnte. Schön, dass sich hier Gewalt und Auge erfolgreich ergänzen.
Fazit: Ingelheim war die bessere Mannschaft und gewinnt daher auch diese Partie verdient! Die Ungewissheit, wer bei den Gästen aufläuft erübrigte sich eigentlich, immerhin wars ein Derby.
So war es nicht verwunderlich, dass Bingens Rheinhessenliga-Reserve gespickt war mit Spielern ihrer A-Jugend-Bundesligamannschaft. Bingens Nachwuchs zeichnete
dabei das stetige Streben nach dem ultimativen Pass aus um den Mitspieler frei vor das Tor zu kriegen, was vereinzelt auch zum Torerfolg führte. Bei einer 6-0 Formation
dennoch nicht unbedingt der ökonomischste Lösungsansatz. Würfe aus dem Rückraum wurden sichere Beute des Ingelheimer Schlussmannes.
Für Ingelheim: Wientjes, M.Wolf; Poe (3), Rehm (1) , Pallara (12/4), Hansen (6), Döhn (1), Sommer, Matczak , Keil, Herrmann (2), Werner, Fortenbacher (2), E. Wolf (3), Schott
| 16.10.2011 | TV Nierstein 1 - HSC | 33:36 | 6:2 |
DIE LAUNISCHE DIVA
Wann ist eine Oper wirklich zu Ende? Richtig! Immer erst dann, wenn die ganz dicke Dame gesungen hat! Wie vom Trainer präzise erkannt, kann seine Mannschaft jeden schlagen, aber auch gegen
jeden verlieren. Wer genau hin geschaut hat, konnte zwischen den Zeilen noch die Tugend entdecken, dass sie manchmal nicht mehr tut, als unbedingt notwendig. Ganz divenhaft eben.
Trainer Zacharias konnte erstmals in dieser Saison 14 Akteure auf den Spielberichtsbogen schreiben, wobei David Matczak und Alex Herrmann angeschlagen in die Partie gingen.
Der HSC verstand es, die Gastgeber über die 60 Minuten immer auf Distanz zu halten. Nur in den Anfangsminuten konnten die Mannen von Thomas Möritz den Spielstand jeweils egalisieren, bzw. beim 3:2
kurzzeitig die Führung übernehmen. Die löcherige Abwehr der Gastgeber ermöglichte dem HSC, durch Markus Sommer, jedoch viele einfache Tore, so dass die Rotweinstädter schnell wieder in
Führung gingen. Eine klare Sache könnte man meinen. Leider musste Trainer Zacharias mit ansehen, wie bei aller Effizienz im Angriff, im Abwehrverhalten jegliche Aggressivität fehlte.
So blieb das Spiel jederzeit eng, zumal auch immer dann Gastgeschenke verteilt wurden, wenn man sich hätte mehr als 3 Tore absetzen können.
Erst im Verlauf von Spielabschnitt 2 war ein Hauch von Abwehrbereitschaft zu erkennen und prompt bauten die Rotweinstädter die Führung auch bis auf 5 Tore aus. Diese Leistungssteigerung blieb jedoch
nur ein Strohfeuer. Durch unnötige Zeitstrafen begünstigt, verkürzte der TV wieder bis auf einen Treffer. Nur der in der Luft liegende Ausgleich sollte nicht fallen. Die Endphase gehörte dann
wieder uns, auch wenn Franco nach 3x2 Minuten in der 54.Minute mit Rot vom Feld musste - bis zu diesem Zeitpunkt hatte er das "Duell" mit dem Rückraum Ass der
Gäste, Alex Stumm, bereits für sich entschieden.
Gestützt auf einen jetzt starken Michael Wientjes im Tor und einer Manndeckung gegen Stumm durch Ruben, konnte Ingelheim vorentscheidend wegziehen und am Ende relativ ungefährdet mit 36:33 gewinnen. Unser Youngster Nils Hansen erzielte in kritischen Phasen wichtige Tore aus dem Rückraum und hat sich mittlerweile zu einer festen Größe in der Mannschaft entwickelt.
Trainer Zacharias sah in der Offensive ein gut aufgelegtes Dreigestirn Pallara - Hansen - Sommer die Gemeinsam 23 Treffer beisteuerten konnten. Mit dem "rumstehen" am eigenen 6m-Kreis kann weder
Trainer noch Torhüter zufrieden sein. Klarer Fall: So was kann eigentlich nur passieren, wenn man den Gegner nicht so wirklich ernst nimmt. Ganz divenhaft eben...
Wie dem auch sei: 36 Tore im Angriff sind in Ordnung. 33 Tore auf der Habenseite gegen diesen Gegner (bei aller gebotenen Wertschätzung) sind definitiv zu viel, egal ob mit, oder ohne Diva.
Nächste Woche ist Derby gegen Bingen bei uns Zuhause. Sonntag, 18.00h mit hoffentlich zahlreicher Unterstützung unserer Fans, von denen übrigens viele auch den Weg nach
Nierstein fanden. Danke dafür von der gesamten Mannschaft.
Für Ingelheim: Wientjes, M.Wolf; Poe (1), Rehm (2), Pallara (12/6), Sommer (6/1), Hansen (5), Döhn (3), Matczak (2), Keil (1),
Werner (2), Herrmann (2), Fortenbacher, E.Wolf.
| 24.09.2011 | SSV Meisenheim 1 - HSC | 29:28 | 4:2 |
HITCHCOCKKRIMI IN MEISENHEIM
Bestimmt hat jeder schon einmal von Alfred Hitchcock gehört. Unter Anderem gehört das Werk "Der zerissene Vorhang" zu seinen Schöpfungen. Da geht es um einen Wissenschaftler der heimlich für die CIA
arbeitet und in der DDR spionieren soll. Natürlich hat er auch bekanntere Filme gedreht (Die Vögel, Das Fenster zum Hof usw.), aber irgendwie hat es mir dieser Filmtitel für den heutigen Bericht
angetan. Ingelheims Serie ist überraschend wie ein Trikot GERISSEN (!!!), obwohl das Team von Thorsten Zacharias genauso alles in die Waagschale geworfen hat, wie in den Spielen zuvor auch. Also was
war passiert???
In Meisenheim gibt es ein Harzverbot. Ergo sind Haftmittel VERBOTEN!!! Das wussten wir, und waren darauf vorbereitet! Hubertus Ohliger spielt nicht mehr, sondern beschränkt sich aufs coachen! Selten
so gelacht! Auch sein Mitwirken war keine Überraschung für uns. Der Schiri kam zwar aus Nieder-Olm, zeigte jedoch eine tadellose Leistung. Das geschätzte Meisenheimer Publikum verweilte
wahrscheinlich vor der Sportschau. Die Halle war jedenfalls nur mäßig gefüllt. Die Bedingungen für den nächsten Sieg waren also gar nicht so übel.
Das Spielgerät glich mehr einem überdimensionierten Pflummi, als einem Handball. Normalerweise haben diese Bälle eine Art Kunstgrip. In Meisenheim nicht! Man könnte meinen, die Haftschicht wäre
absichtlich entfernt worden... Die Art von Entschuldigungen sind, mit Verlaub, unakzeptabel und überflüssig, treffen aber den Nagel genau auf den Kopf.
Lange Rede, kurzer Sinn: Der HSC hatte Probleme, den Ball unter Kontrolle zu halten. Trotzdem gingen die Gäste 0:2 in Führung, in dem 2 Meisenheimer Fehler bestraft wurden. Beim ersten aufgebauten
Angriff zeigten sich jedoch sofort die Auswirkungen des Pflumiballs. Franco Pallara verlor beim 1/1 den Ball. Das nächste Opfer wurde David Matczak, der die Gummikwetsch nicht halten konnte. Markus
Sommer verzieht beim Torwurf und der Ball landet unter der Decke usw. usw. Der sonst übliche Spielfluss kam nicht zu Stande. Mehr gibts eigentlich nicht zu berichten...
Meisenheim glich die Partie beim 2:2 wieder aus und ging selbst in Führung. Der HSC blieb aber dran und glich beim 5:5 und 13:13 jeweils aus. Die o.g. Umstände verhinderten die Ingelheimer Führung
und so ging es dann mit 17:14 in die Pause.
In Spielabschnitt 2 startete der HSC seine Aufholjagd. Beim 17:16 war der Anschluss hergestellt. In dieser Phase schlich sich die ein oder andere übermotivierte Aktion ins Spiel der Gäste ein, die,
zu Recht, mit 2 Minuten bestraft wurden. Aus den insgesamt 7 Zeitstrafen machten die Glanstädter aber zu wenig, so dass die Zachariastruppe stehts auf Schlagdistanz blieb. Beim 25:25 war der erneute
Ausgleich hergestellt. Beim 25:26 sogar die Führung erreicht. In den Schlussminuten wechselte die Führung jedoch erneut den Besitzer. Ingelheim glich per 7m aus, kassierte bei 15 Sekunden
Restspielzeit jedoch den entscheidenden Treffer. Der Gegenangriff fand leider nicht mehr seinen Weg ins Tor.
Der Endstand lautet 29:28 für Meisenheim.
Ein erstes Fazit steht bereits ausnahmsweise in den Anfangszeilen.
Trainer Zacharias sah dennoch, zum wiederholten Male, eine sich aufreibende Ingelheimer Mannschaft, die sich zu keiner Zeit hat hängen lassen und mit Kampfgeist immer wieder ins Spiel zurück fand.
Meisenheim war auf keinen Fall die bessere Mannschaft und wäre auch nicht in der Lage gewesen, das übliche Tempo des HSC zu halten. Jedoch machte, wie bereits erwähnt, der Ball jeglichen Versuch der
Tempoverschärfung zu nichte. Auch den Glanstädtern machte die Beschaffenheit des Spielgeräts teilweise zu schaffen. ABER: Sie sind es gewohnt, wir nicht! Das war heute der ausmachende
Vorteil/Nachteil. Was gewesen wäre wenn, führt leider nie zu was Zählbaren, sondern man ärgert sich nur noch mehr. Ob verdient oder unverdient, oder ob die Punkteteilung gerecht gewesen wäre, wird
hier ausnahmsweise nicht näher ausgeführt. Die Niederlage wirft uns nicht um, im Gegenteil! SO und aus diesen Gründen geben wir kein Spiel mehr her! In 3 Wochen geht es gegen Nierstein. Dort nehmen
wir die nächste (Sieges)serie in Angriff!
Wientjes, M.Wolf; Poe (1), Pallara (6/1), Hansen (2), Döhn (3), Sommer (6/1), Matczak (6), Keil, Werner (1), Fortenbacher , E.Wolf (3)
| 18.09.2011 | HSC - SG Saulheim 3 | 32:28 | 4:0 |
Saulheim 3 endlich geknackt
Nach zwei Niederlagen gegen Saulheim 3 letzte Saison, konnten wir unser erstes Heimspiel in 2011/12 gegen sie gewinnen.
Über 3:1 und 5:3 fanden wir gut ins Spiel, bis etwas Sand in unseren Spielaufbau kam. Begünstigt dadurch konnte der Gast nachziehen, zum 8:8 ausgleichen und sogar beim 9:11 in Führung gehen.
In dieser Phase hatten wir enorme Probleme mit der rechten Seite der Saulheimer und ließen uns immer wieder auch von Sperre-Absetzen des Kreisläufers düpieren.
Mit einem Wechsel im Tor und mehr Aufmerksamkeit in der Abwehr, stellten wir in der 20.Minute mit dem 12:12 wieder den Gleichstand her und konnten mit 16:15 Führung in die Pause gehen.
Nach Wiederanpfiff hatten wir den besseren Start und legten bis zum 20:16 einen kleinen Zwischenspurt ein, den Saulheim aber mit großem Kampf und Einsatz beim 28:27 in der 50.Minute wieder nahezu ausgleichen konnte.
Genau in dieser Phase des Spiels zeigte die Mannschaft den Unterschied zur letzten Saison. Mit Willen und großem Teamgeist wurde das Heft wieder in die Hand genommen und die kurzfristige Schwächephase überwunden.
Florian Rehm erzielte seine drei Tore alle in der wichtigen Schlussphase von Rechtsaußen, nach teilweise schönen Zuspielen seiner Mitspieler, so dass am Ende ein dann doch noch ungefährderter und völlig verdienter Sieg eingefahren wurde.
Genau diese Art von Spielen haben wir in der Hinrunde letzte Saison verloren. Erst geführt, dann eingebrochen, den Kopf hängen lassen, keinen Teamgeist gezeigt.....schon wars passiert. Am Sonntag war das anders und jeder konnte es sehen. Da stand eine Mannschaft auf dem Feld, die als es darauf ankam, keinen Zentimeter Hallenboden freiwillig hergab und mit Herz und Kopf den Sieg wollte.
So eine Einstellung wird in der Regel auch belohnt.....mit dem 10.Punktspielsieg in Folge.
Am kommenden Samstag gehts nach Meisenheim, die ebenfalls beide Auftaktspiele gewinnen konnten und sicherlich Favorit in eigener Halle sind. Wie auch immer das ausgehen wird, die Saison ist lang und wir sind auf dem richtigen Weg.
Torschützen HSC: Pallara (8/3), Matczak (8), Döhn (4), Rehm (3), Poe (2), Hansen (2), Sommer (2), Fortenbacher (2), E.Wolf (1)
| 10.09.2011 | HC Gonsenheim 2 - HSC | 30:38 | 2:0 |
PFLICHTSPIELSERIE HÄLT!
Auch in der neuen Spielzeit bleibt der HSC bis auf Weiteres ungeschlagen.
Die Partie begann bei hohem Tempo mit einem nervösen Abtasten auf beiden Seiten, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber.
So waren es auch die Mainzer Vorstädter die erstmals in Führung gingen. Der HSC egalisierte jedoch umgehend. Erstes Pflichtspieltor der Spielzeit 2011/12 erzielte Eric Wolf. Im Folgenden waren es
weiterhin die Gastgeber, die leichte Vorteile für sich verbuchen konnten. Doch mehr als 2 Tore ließen die Rotweinstädter die Gastgeber nicht davonziehen, so dass beim 8:8 der Ausgleich hergestellt
war. Ingelheim fand nun besser ins Spiel und ging beim 11:12 erstmals in Führung und erhöhte bis zur Halbzeit noch auf 12:15.
In Spielabschnitt zwei versuchten die Gastgeber noch einmal Alles, um dem Spiel einen anderen Verlauf zu geben. Die mit zwei Rheinhessen- und Oberligaveteranen aufgefüllte Mannschaft suchte hier
Heil nun in zahlreichen 1/1-Situationen und kam so Mitte der zweiten Halbzeit zu mehreren simplen Treffern. Doch der HSC war diesmal in der Lage stets zum richtigen Zeitpunkt ein weiteres Tor zu
erzielen und so den Gegner auf Distanz zu halten. So wurde das Ergebnis über 12:17, 20:24 und 23:30 in die Höhe geschraubt. Mit dem 28:38 kurz vor Spielende war die größte Führung herausgespielt. In
der Schlussminute ließ dann etwas die Konzentration nach, so dass Gonsenheim noch 2 vermeidbare Treffer erzielen konnte. Der Endstand lautet 30:38.
Ingelheims Erste gewinnt ihr erstes Pflichtspiel verdient. Die fahrige Anfangsphase war der Anfangsnervosität, sowie dem frech aufspielendem Aufsteiger geschuldet der hier das Tempo noch mitgehen
konnte. Mit fortgeschrittener Spielzeit fand die Zacharias-Truppe dann doch ihre Routine und kontrollierte die Partie, zumal nun auch Franco Pallara Normalform erreichte. Trainer Zacharias
freute sich über den ersten Saisonsieg, stellte jedoch unmittelbar nach dem Abfiff fest, dass die heute gebotene Leistung nur ein Bruchteil des eigentlich zur Verfügung stehenden Potential darstellt.
In der Tat war auch hier wieder der ein oder andere überflüssige Pass, vergeigte Grosschance usw. vorhanden, die ein deutlicheres Ergebnis verhinderte. Herausragend sah Trainer Zacharias dieses Mal
bei seinen Schützlingen Nils Hansen, der auf der vorgezogenen Abwehrposition das Gonsenheimer Aufbauspiel nahezu abwürgte, in der Offensive sehr schön die freistehenden Mitspieler in Szene
setzte und zur Krönung den Ball einmal selbst im Tor unterbrachte.
Nächstes Wochenende begrüsst Ingelheim zu seinem ersten Heimspiel als Gäste die SG Saulheim III. Wir freuen uns über reichlich Zuschauer.
Für Ingelheim: Wientjes, M.Wolf; Poe (3), Pallara (10/3), Hansen (1), Döhn (3), Sommer (5), Matczak (6), Keil, Werner, Hofmann (6), E.Wolf (1), Fortenbacher (3)
| Termine 2012 | |
| 17.3. | Miniturnier |
| 23.-25.3 | Emmrichsütte |
| 16.3. | Generalversammlung |
| 23.06. | Jedermannturnier |
| 18./19.8. | Rotweinpokal |
| 25./26.8. | Jugendturnier |
| 19.-21.10. | Emmrichshütte |
| 21.12. | Aktivenweihnachtsfeier |
| Spielpläne 2011/2012 | |
| 1. Herren | >>> |
| 2. Herren | >>> |
| 3. Herren | >>> |
| 1. Damen | >>> |
| 2. Damen | >>> |
| männl. A Rheinhessenliga | >>> |
| männl. B Rheinhessenliga | >>> |
| männl. C Rheinhessenliga | >>> |
| weitere Jugend | >>> |
| Torschützenliste | >>> |
| Trainingszeiten | >>> |
| TeamTabelle 2010/2011 | >>> |
Stand: 01.08.2011
Gesamtspielplan_2011-2012_Stand_2011-08-[...]
Microsoft Excel-Dokument [85.5 KB]
